Die Geschichte der Casa Son Duno

Einst ein Waisenhaus - heute eine Pension

 

Die Casa Son Duno befand sich seit 1893 im Besitz der Gemeinde Vaz/Obervaz. Während 60 Jahren wurde das Haus als Waisen- und Armenhaus durch Ordensschwestern aus Menzingen ZG geführt, danach über Jahrzehnte als Altersheim. 1983 wurden in der Casa Son Duno erstmals Menschen mit psychischer Behinderung betreut und gepflegt. Ab 2005 wurde das Haus als Wohnheim für Behinderte geführt, 2008 erlangte die Casa Son Duno die Betriebsbewilligung als Wohnheim für Menschen mit einer psychischen Behinderung.

Mit 8:2 Stimmen hat der Gemeinderat Vaz/Obervaz an seiner Sitzung  im September 2012 in Lenzerheide dem Antrag des Gemeindevorstands zugestimmt, den Betrieb der Casa Son Duno in Zorten durch die Politische Gemeinde Vaz/Obervaz als Wohnheim für Menschen mit psychischer Behinderung bis spätestens Ende Februar 2013 aufzulösen.

Danach stand die Casa Son Duno meist leer - zeitweise hielten sich Kunstschaffende im Gebäude auf.

Im Sommer 2020 wurde die Casa Son Duno an Corina Dietsch und Bruno Hassler verkauft. Seit Herbst 2020 führen sie ein Bed & Breakfast neben ihrem Bauernhof und ermöglichen somit atemberaubende Ferien.